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 25 Jahre Kunstschule    

 



MAZ 25.09.2014 „RÜCKKEHR ZUM ALLTAG“

Friedrich. ZEITSCHRIFT FÜR BERLIN UND BRANDENBURG 06/2014:“KUNST IN NOT“

MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG VOM 22. 05.2014: „MUSIKSCHULEN WOLLEN MEHR GELD“

MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG VOM 07.05.2014: „POTSDAM STEHT ZUR BEDROHTEN KUNSTSCHULE“

MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG VOM 19.04.2014: „KUNSTSCHULE ZEIGT AUSSTELLUNG „VERNETZT“

MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG VOM 11.03.2014: „KUNSTSCHULE IN BEDRÄNGNIS“

 

Pressemitteilung | 03.03.14

Landesregierung gräbt den Kunstschulen das Wasser ab

(Nr. 42) Die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MARIE LUISE VON HALEM hat Kritik an der Umsetzung des gerade verabschiedeten Kunst- und Musikschulgesetz des Landes geübt: Durch die Umstellung von der Projektförderung 2013 auf die neue Förderung des im Januar novellierten Kunst- und Musikschulgesetzes bringt die Landesregierung die drei bislang geförderten Kunstschulen „Kinder- und Jugendkunstgalerie Sonnensegel“ e.V., Brandenburg, die Kunstschule Potsdam e.V. und die Musik- und Kunstschule „Regenbogen“ e.V. Blankenfelde in Existenznot.

„Es ist derzeit vollkommen ungeklärt, ab wann die Kunstschulen des Landes Brandenburg mit der gesetzlichen Landesförderung rechnen können“, sagte MARIE LUISE VON HALEM. Damit die Gelder abgerufen werden können, müssen sich die an einer Landesförderung interessierten Kunstschulen nämlich einem Anerkennungsverfahren für den Titel „Anerkannte Kunstschule im Land Brandenburg“ unterziehen. Hierfür gibt es seitens des Ministeriums jedoch noch kein Verfahren.

Bei allen drei Kunstschulen ist die städtische bzw. kommunale Förderung an die Landesförderung gekoppelt. „Ein Wegfall der Landesförderung zieht ein Ausbleiben des kommunalen Beitrages nach sich“, sagte MARIE LUISE VON HALEM. Damit wären die Einrichtungen nicht mehr existenzfähig und müssten nach eigenen Angaben spätestens zum Sommer ihre Türen schließen. Betroffen wären insgesamt derzeit 6 Mitarbeiter, 20 Honorarkräfte und 500 Kinder und Jugendliche in den Kursen sowie zahlreiche Schulen und Kitas, die an den Vormittagen die Kunstschulen für Projektarbeit aufsuchen.

„Nicht genug damit, dass die Landesregierung die Kunstschulen in Brandenburg an der kurzen Leine hält, nun gewährt sie ihnen noch nicht einmal diese knappen Mittel“, sagte MARIE LUISE VON HALEM.

 


 

Potsdamer Neueste Nachrichten | 06.03.14

Massive Kritik an neuem Gesetz
Kunstschulen befürchten finanzielles Aus

Die Babelsberger Kunstschule fürchtet um ihre Zukunft. Wie alle Brandenburger Kunstschulen kann sie künftig erst mit dem Titel „Staatlich anerkannte Kunstschule“ mit finanzieller Förderung durch das Land rechnen. Dabei sind die Rahmenbedingungen für die Evaluation ebenso unklar wie die Höhe der Zuwendung und der Zeitpunkt, wann die Schulen mit dem Finanzierungsbescheid in diesem Jahr rechnen können.

„Wir haben Ende Oktober den Antrag für 30 000 Euro für dieses Jahr gestellt. Auf dieser Grundlage haben wir unseren Finanzierungsplan erstellt“, sagt Nicole Messenlehner, Geschäftsführerin der Babelsberger Kunstschule. „Derzeit ist alles in der Schwebe. Wir warten auf das Geld für das laufende Jahr und haben faktisch keinen Haushalt.“ Auch die Stadt, ein weiterer Financier des Schulbetriebs, entscheide nicht über eine Förderung, solange das Ministerium die Gelder nicht freigebe, so Messenlehner.

Die Landesregierung hatte Mitte Februar das neue Musik- und Kunstschulgesetz verabschiedet. Demnach müssen sich die Kunstschulen künftig einem Anerkennungsverfahren unterziehen. Bislang förderte das Land Brandenburg lediglich drei Kunstschulen – neben der Babelsberger auch die Musik- und Kunstschule Blankenfelde sowie die Kinder- und Jugend-Kunstgalerie Sonnensegel in der Stadt Brandenburg. Dafür standen jährlich 90 000 Euro zur Verfügung. „Die Zahl geförderter Kunstschulen kann sich gegenüber dem Vorjahr erhöhen“, so ein Sprecher des Ministeriums. So bestehe auch für bislang nicht geförderte Kunstschulen die Möglichkeit, eine entsprechende Förderung zu erlangen. Derzeit würden die Einzelheiten des Verfahrens festgelegt. Nach welchem Schlüssel die Gelder verteilt werden, ist unklar.

Nach Aussagen Messenlehners werden sich elf Schulen im Land Brandenburg um die staatliche Anerkennung bewerben – und sich dementsprechend die Fördersumme teilen müssen. „Es ist natürlich wunderbar“, sagt Messenlehner, „wenn viele Kunstschulen den Titel tragen. Aber an der Fördersumme müsste sich dann auch etwas ändern.“

Unterstützung bekommen die Kunstschulen von der CDU und den Grünen. „Das Gesetz gefährdet das finanzielle Überleben der Kunstschulen in Brandenburg“, sagt die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Anja Heinrich. Die Landesregierung grabe den Kunstschulen das Wasser ab, heißt es von der Grünen-Landtagsabgeordneten Marie Luise von Halem. „Ein Wegfall der Landesförderung zieht ein Ausbleiben des kommunalen Beitrags nach sich“, sagt von Halem. Damit wären die Einrichtungen nicht mehr existenzfähig und müssten spätestens zum Sommer ihre Türen schließen.

Auch der Verband der Musik- und Kunstschulen (VdMK) kritistiert das Gesetz scharf. „Um die kulturelle Bildung in den Sparten der bildenden und darstellenden Künste ebenso voranzubringen wie in der Musik, wäre eine Anhebung um 400 000 Euro das Minimum“, fordert Geschäftsführer Thomas Falk. Auch für die Musikschulen sei die Fördersumme trotz steigender Schülerzahlen und Tarifangleichungen seit dem Jahr 2000 nicht angepasst worden, so der Verband. Insgesamt sind für Brandenburger Musikschulen insgesamt jährlich 2,6 Millionen Euro an Landesförderung vorgesehen.

giw

 


 

Der Prignitzer | 4. März 2014

Kein Geld mehr für die Musik?
Volksinitiative angekündigt

Zwar hatte Anfang des Jahres der Landtag das Musik- und Kunstschulgesetz beschlossen. Doch trotz steigender Schülerzahlen stagniert die Förderung, vor allem bei den Kunstschulen, die mit lediglich 90 000 Euro im Gesetz berücksichtigt sind.

Betroffen von der Neuregelung wären 500 Kinder und Jugendliche.

Ihr Angebot reicht vom Aktzeichnen bis zur Acrylmalerei, vom Trompetespielen bis zur Tuba. 35 öffentliche Musik- und Kunstschulen gibt es in Brandenburg. Doch um ihre Finanzierung gibt es noch immer Streit: Zwar hatte Anfang des Jahres der Landtag das Musik- und Kunstschulgesetz beschlossen. Doch trotz steigender Schülerzahlen stagniert die Förderung, vor allem bei den Kunstschulen, die mit lediglich 90 000 Euro im Gesetz berücksichtigt sind.

„Wir haben vier oder fünf Jahre darum gerungen, die Kunstschulen und die Kunstbereiche der Musikschulen in das Gesetz mit aufzunehmen“, sagt Thomas Falk, Geschäftsführer des Verbandes der Musik- und Kunstschulen des Landes Brandenburg. Doch während früher drei Kunstschulen je 30 000 Euro Projektförderung erhielten, habe die Aufnahme der Kunstschulen in das Gesetz dazu geführt, dass nun dasselbe Geld unter elf Einrichtungen verteilt werde.

„Wenn Sie dann noch gewisse Standards erfüllen müssen, um anerkannte Kunstschule zu sein – etwa einen hauptamtlichen Leiter der Einrichtung anstellen -, dann ist die Möhre zu klein.“ Schon vor einigen Tagen hatte der Verband deswegen angekündigt, im April die nunmehr vierte Volksinitiative zur Finanzierung der Musik- und Kunstschulen zu starten. „Das Gesetz gefährdet das finanzielle Überleben der Kunstschulen in Brandenburg“, sagt auch die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und Generalsekretärin der Brandenburger CDU, Anja Heinrich. Alle Einrichtungen müssten sich einer Evaluation als „Anerkannte Musik- und Kunstschule“ unterziehen. „Dabei sind die Rahmenbedingungen für ein solches Verfahren völlig unklar und damit auch die Finanzierung“, so die CDU-Politikerin. „Wir fordern, dass der Landeszuschuss für eine flächendeckende Absicherung des Musik- und Kunstschulnetzes von 2,6 auf mindestens 3 Millionen Euro erhöht wird.“

Ihre Parlamentskollegin von den Grünen, Marie-Luise von Halem, sieht ebenfalls die drei bislang über Projektmittel geförderten Kunstschulen in Potsdam, Blankenfelde und Brandenburg (Havel) in besonderer Gefahr. Bei allen drei Einrichtungen sei die städtische beziehungsweise kommunale Förderung an die Landesförderung gekoppelt. „Ein Wegfall der Landesförderung zieht ein Ausbleiben des kommunalen Beitrages nach sich“, so von Halem.

Damit wären die Einrichtungen nicht mehr existenzfähig und müssten spätestens zum Sommer ihre Türen schließen. Betroffen wären nach Angaben der Grünen-Politikerin insgesamt sechs Mitarbeiter, 20 Honorarkräfte und 500 Kinder und Jugendliche in den Kursen sowie zahlreiche Schulen und Kitas, die an den Vormittagen die Kunstschulen für Projektarbeit aufsuchten. Dagegen verwies Martin Sand vom Potsdamer Kulturministerium darauf, dass durch die Neuregelung insgesamt mehr Kunstschulen gefördert werden könnten.

Die für das Stellen der Förderanträge nötige Rechtsverordnung sei noch in Arbeit. „Aber man kann nicht sagen, dass durch das neue Gesetz Kunstschulen in ihrer Existenz gefährdet seien.“

BENL

 


 

Volksinitiative „Musische Bildung jetzt“

Die Musikschulen und Kunstschulen im Land Brandenburg starteten am 21. Mai 2014 eine Volksinitiative für die musikalische und künstlerische Bildung für Kinder im Land Brandenburg.

Musikschulen und Kunstschulen im Land Brandenburg

In den letzten 20 Jahren haben die Musikschulen und Kunstschulen bereits viel erreicht. Sie sind Teil des öffentlichen Bildungswesens. Bei familienfreundlichen Gebühren sind ihre Angebote nachgefragt wie nie. Trotz sinkender Schülerzahlen an den allgemein bildenden Schulen verzeichnen die Musik- und Kunstschulen steigende Schülerzahlen. Vielerorts warten die Kinder auf einen der begehrten Plätze. Musik- und Kunstschulen kommen ihrem gesetzlichen Bildungsauftrag voll nach und bieten ein umfangreiches qualifiziertes Angebot in der Talentförderung wie in der Breitenausbildung.
Eltern schätzen die hohe Qualität der Musik- und Kunstschularbeit. Ob individuelle Förderung, Ensemblespiel in Orchestern, Bigbands oder Instrumentalgruppen oder kunstpädagogische Angebote und zahlreiche kreative Projekte – die Angebote sind stark nachgefragt. Solche Angebote müssen für alle Kinder zugänglich sein und dauerhaft gesichert werden.
Künstlerische und musikalische Bildung bescheren jedem Kind wertvolle und fürs Leben prägende Erfahrungen. Sie stärken die Persönlichkeit, bereichern die Wahrnehmung und befördern nachweislich Konzentrationsfähigkeit und Lernbereitschaft im Allgemeinen.

Plakat01

Warum ist es fünf vor zwölf?
Das neue Musik- und Kunstschulgesetz (BbgMKSchulG, verabschiedet im Februar 2014) stellt hohe Anforderungen an die Musik- und Kunstschulen im Land. Um die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen, müssen die Musik- und Kunstschulen tief in die Tasche greifen. Leider spiegelt sich das hohe Erwartungsniveau nicht im finanziellen Engagement des Landes wider:

  • Die Musikschulen sind – seit vor über zehn Jahren der Anteil der Landesförderung drastisch gekürzt wurde – chronisch unterfinanziert. Die Anpassung der Landesförderung an die gestiegenen Schülerzahlen und die Tariferhöhungen ist seitdem nie erfolgt. Zuletzt betrug der Anteil der Landesförderung an den Gesamtkosten nur noch 9 statt wie ursprünglich 15 Prozent. Die Mehrkosten gingen zu Lasten der Eltern und Kommunen.
  • Für 11 Kunstschulen in Brandenburg, die die Förderkriterien erfüllen, wird eine Fördersumme bereitgestellt, die nur für drei Schulen ausreicht. Die gesetzlichen Standards können so nie und nimmer erfüllt werden, das politische Ziel der Schulentwicklung wird verfehlt.
  • Qualifizierte Lehrer bieten guten Unterricht! Wenn die Musik- und Kunstschulen im Land Brandenburg ihren Lehrern keine angemessenen Anstellungsverhältnisse bieten, wandern sie ab. In vielen Regionen ist der Fachlehrermangel bereits spürbar. Hier gilt es, umzuschwenken: Wir wollen unsere guten Lehrer behalten.
  • Die Musik- und Kunstschulen erreichen in den Kooperationen mit den Grundschulen derzeit etwa 6 Prozent aller Grundschulkinder im Land Brandenburg. In den Kooperationen mit den Kitas wird sogar nur 1 Prozent aller Kindergartenkinder in Brandenburg erreicht. Es gibt hervorragend evaluierte, modellhafte Initiativen im Land wie „Klasse:Musik“, die allen Kindern einer Klasse eine kostenfreie musikalische Bildung am Instrument ermöglichen. Der Bedarf ist riesig und die Musik- und Kunstschulen könnten mit dreimal so vielen Schulen kooperieren. Aber die Landesförderung ist bereits jetzt zu 100% ausgeschöpft.

Wir fordern

  • dass sich das Land wieder mit einem Anteil von 15 % an den Gesamtausgaben der Musik- und Kunstschulen beteiligt.
  • dass das Land die Programme an Grund- und Förderschulen, Kitas und Behinderteneinrichtungen in Höhe von 2,8 Millionen Euro fördert, um die Nachfrage zu decken.

Ihre Stimme zählt
Unterschreiben Sie den Bogen unserer Volksinitiative. Er liegt aus in den Musik- und Kunstschulen des Landes und ist auch abrufbar unter www.musische-bildung-jetzt.de.
Unterschreiben kann jeder, der sein 16. Lebensjahr vollendet hat und einen Wohnsitz in Brandenburg hat.
Die Unterschriftsbögen müssen folgende Angaben vollständig enthalten
• den Namen, Vornamen, Tag der Geburt, den Wohnort und die Anschrift jedes Unterzeichners in deutlich lesbarer Form
• die persönliche Unterschrift und das Datum

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihre Musik- und Kunstschulen im Land Brandenburg

Mai 2014
Kontakt: Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg
Schiffbauergasse 4b | 14467 Potsdam | Tel. (0331) 201647-0 | Fax (0331) 201647-29


PRESSEMELDUNG

Potsdam, 21.05.2014
Volksinitiative Musische Bildung jetzt!
Die Musikschulen und Kunstschulen im Land Brandenburg starten eine Volksinitiative für die musikalische und künstlerische Bildung für Kinder im Land Brandenburg.
Die Angebote der Musik- und Kunstschulen sind nachgefragt wie nie. Trotz des Rückgangs der Schülerzahlen an allgemein bildenden Schulen verzeichnen die Musik- und Kunstschulen des Landes steigende Schülerzahlen. Derzeit werden 39.000 Schüler an den Musik- und Kunstschulen unterrichtet, weitere 3.550 Schüler warten auf auf einen Platz. Eltern schätzen die hohe Qualität der Musik- und Kunstschularbeit. Angebote zur Talentförderung wie der Breitenausbildung, Förderung des Ensemblespiels in Orchestern, Bigbands und Instrumentalgruppen sowie kunstpädagogische Angebote und zahlreiche kreative Projekte sind stark nachgefragt. Solche Angebote müssen für alle Kinder zugänglich sein und gesichert werden.
Aber die Musik- und Kunstschulen sind seit über einem Jahrzehnt unterfinanziert. Die Anpassung der Landesförderung an die gestiegenen Schülerzahlen und die Tariferhöhungen ist seitdem nie erfolgt. Zuletzt betrug der Anteil der Landesförderung an den Gesamtkosten nur noch 9 statt wie ursprünglich 15 Prozent. Die Mehrkosten gingen zu Lasten der Eltern und Kommunen. Die Breiten- und Begabtenförderung, Behindertenarbeit und Kooperationen mit allgemein bildenden Schulen sind nicht mehr möglich.
Zum landesweiten Auftakt der Volksinitiative „Musische Bildung jetzt“ ruft auch der Vorsitzende des Verbands der Musik- und Kunstschulen, Dr. h.c. Hinrich Enderlein, auf: „Die Musik- und Kunstschulen gehören zum öffentlichen Bildungssystem“. Das neue Musik- und Kunstschulgesetz (BbgMKSchulG, verabschiedet im Februar 2014) stellt hohe Anforderungen an die Musik- und Kunstschulen im Land. Um die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen, müssen die Musik- und Kunstschulen tief in die Tasche greifen. „Leider spiegelt sich das hohe Erwartungsniveau nicht im finanziellen Engagement des Landes wider“, bedauert der Sprecher der Volksinitiative, Thomas Falk, und fordert, dass sich das Land wieder mit einem Anteil von 15 % an den Gesamtausgaben der Musik- und Kunstschulen beteiligt.
Die Musik- und Kunstschulen erreichen in den Kooperationen mit den Grundschulen derzeit etwa 6 Prozent aller Grundschulkinder im Land Brandenburg.
In den Kooperationen mit den Kitas wird sogar nur 1 Prozent aller Kindergartenkinder in Brandenburg erreicht. Es gibt hervorragend evaluierte, modellhafte Initiativen im Land wie „Klasse:Musik“, die allen Kindern einer Klasse eine kostenfreie musikalische Bildung am Instrument ermöglichen. Der Bedarf ist riesig und die Musik- und Kunstschulen könnten mit dreimal so vielen Schulen kooperieren. Aber die Landesförderung ist bereits jetzt zu 100% ausgeschöpft.
Mit der Volksinitiative soll nun erreicht werden, dass das Land zusätzlich 1,5 Millionen Euro für das Förderprogramm „Musische Bildung für alle“ bereitstellt, um die immense Nachfrage der Grund- und Förderschulen, Kitas und Behinderteneinrichtungen zu decken. Der Anteil der Landesförderung an den Gesamtkosten für die Musikschulen soll statt wie zuletzt 9 Prozent wieder 15 Prozent betragen. Für die Entwicklung der Kunstschulen soll das Land 400.000 Euro bereitstellen.
Die Unterschriftenbögen liegen ab sofort in den Musik- und Kunstschulen des Landes aus, um die erforderlichen 20.000 Stimmen zu sammeln. Alle Bürger, die das 16. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz im Land Brandenburg haben, sind aufgerufen, ihre Stimme für Musik und Kunst für Kinder im Land Brandenburg abzugeben. Es ist bereits die vierte Volksinitiative bzw. Petition der Brandenburgischen Musik- und Kunstschulen. Am 27. Juni haben die Initiatoren zur Demo vor dem Landtag aufgerufen.
Informationen und Materialien rund um die Volksinitiative können Sie in Kürze unter www.musische-bildung-jetzt.de abrufen.
Kontakt:
Sprecher der Volksinitiative: Thomas Falk (0177) 3939500
Pressekontakt: Katja Bobsin (0331) 201647-13, bobsin@vdmk-brandenburg.de
Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg, Schiffbauergasse 4b, 14467 Potsdam